Bestattungsarten:
- Erdbestattung:
- Feuerbestattung:
- Die Seebestattung:
- Die Baumbestattung:
- Naturbestattung in den Schweizer Bergen:
- Diamantbestattung:
Bei der Erdbestattung wird der Sarg in einer Wahl-, Reihen- oder anonymen Grabstelle beigesetzt.
Die Nutzungsdauer beträgt z. Zt. in Berlin 20 Jahre.
Diese kann bei einer von den Angehörigen ausgesuchten Wahlstelle verlängert werden. Das geschieht in jedem Fall, wenn, etwa in einem Doppel- oder Familiengrab eine weitere Beisetzung erfolgt, auch die einer Urne.
Ein Reihengrab wird nur als Einzelgrab von der Friedhofsverwaltung zur Nutzung zugewiesen. Eine Verlängerung der Laufzeit ist nicht möglich.
Die "anonyme" Beisetzung findet auf einem Friedhofsareal statt, auf dem die einzelnen Grabstellen im allgemeinen nicht erkennbar und nicht individuell gekennzeichnet sind. Es gibt aber die Möglichkeit − auf einigen Kirchhöfen sogar die Verpflichtung − den Namen des/der Verstorbenen an einer dafür vorgesehenen Gedenkstelle kenntlich zu machen.
Unter Feuerbestattung versteht man die Einäscherung des/der Verstorbenen in einem einfachen Sarg aus Kiefernholz oder einem umweltfreundlichen Material und die anschließende Beisetzung der Aschekapsel.Wie bei der Erdbestattung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Grabwahl.
Zudem bieten einige Friedhöfe die Beisetzung der Urne in einer Urnenwand.
Sie haben noch weitere Möglichkeiten, eine Urne beizusetzen.
Seit 1934 kann man in Deutschland seebestatten lassen.
Vorausgehend ist eine Feuerbestattung, die Asche wird dann in eine spezielle Seeurne (sich im Wasser auflösend) verbracht und außerhalb der Dreimeilenzone (entspricht ca. 5,5 km) im Wasser beigesetzt. Die Hinterbliebenen erhalten später einen Auszug aus dem Logbuch, wo die Koordinaten der Beisetzungsstelle auf See vermerkt sind.
Eine Trauerfeier kann noch in Berlin vor der Kremierung, also am Sarg stattfinden oder nach der Kremierung an der Urne. Eine weitere Möglichkeit besteht eine Trauerfeier (feierliche Abschiednahme) direkt zur Seebestattung auf dem Schiff durchzuführen. In der Regel können Seebestattungen in der Ostsee, Nordsee, Atlantik oder jedem anderen Meer erfolgen.
Eine sogenannte Baumbestattung gibt es noch nicht so viele Jahre in Deutschland.
Einer Baumbestattung geht eine normale Feuerbestattung voraus.
Die Asche wird dann in eine ökologisch abbaubaren Urne verbracht (sich im Erdreich auflösend) und am Fuße eines Baumes beigesetzt. Der häufigste Ort für eine Baumbestattung ist einer der zahlreichen Friedwälder, die nahezu in allen Bundesländern verteilt sind. Selbst in Berlin gibt es einige Friedhöfe auf denen man Urnen am Fuße eines Baumes beisetzen lassen kann. Auch hier kann eine Trauerfeier noch vor der Kremierung am Sarg erfolgen oder nach der Kremierung an der Urne. Eine Teilnahme der Angehörigen zur eigentlichen Baumbestattung ist in jedem Fall möglich.
Eine Naturbestattung in den Schweizer Bergen ist eine relative moderne Bestattungsform.
In einigen Schweizer Kantonen (wie Bundesländer in Deutschland) kann über die Asche eines Verstorbenen frei verfügt werden, dadurch kann die Asche im Wind verstreut werden, in einen Bergbach verbracht werden, an einem Felsen, am Waldrand oder auf einer schönen Waldwiese beigesetzt werden. Selbst eine Luftbestattung in den Schweizer Voralpen ist möglich, dieses erfolgt in der Regel mit einem Heißluftballon, auch Helikopter-und Flugzeugbestattungen mit der Teilnahme von Angehörigen sind möglich.
Einer Naturbestattung in den Schweizer Alpen geht eine normale Feuerbestattung voraus. Die Urne wird dann in die Schweiz verbracht und eine Naturbestattung kann erfolgen. Eine Trauerfeier kann noch vor der Kremierung, also am Sarg oder nach der Kremierung an der Urne hier in Berlin stattfinden. Weiter besteht die Möglichkeit das Angehörige bei der Naturbestattung in der Schweiz teilnehmen.
Erinnerungsdiamanten entstehen ausschließlich aus humaner Kremationsasche. Sie ermöglicht Angehörigen die Erinnerung an einen Menschen über Generationen aufrecht zu erhalten.
Erinnerungsdiamanten sind eine würdevolle Alternative oder Ergänzung zu den traditionellen Bestattungsarten.
Die Herstellung eines Erinnerungsdiamenten wird nach den strengen Regeln des DIN EN ISO zertifiziert.
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Einer Diamantbestattung geht eine normale Feuerbestattung voraus. Die Trauerfeier kann noch vor der Kremierung am Sarg oder nach der Kremierung an der Urne stattfinden.
Auf Wunsch erhalten Sie von uns weiteres Informationsmaterial.
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