Herbst auf einem Berliner Friedhof

cemetery-1688174_1280Stellen Sie sich vor, niemand geht mehr auf die vielen Berliner Friedhöfe. Sie würden verwildern und zuwachsen und unsere Verstorbenen würden ungeliebt und unbeachtet zurück bleiben. Das wollen wir nicht. Besuchen Sie einen der vielen Friedhöfe in Berlin und erfreuen Sie sich gerade jetzt im Herbst an der wunderschönen Farbenpracht der Blätter. Es mag schmuddeliges Wetter herrschen, es mag grau sein und kühl, aber die warmen Herbstfarben tun dem Auge und damit der Seele gut.

Wir leben noch und gedenken der Toten

Ein Gang an die frische Luft stärkt die Abwehrkräfte und erhöht den Lebenswillen. Nehmen Sie sich eine Auszeit, verlassen Sie einmal den Trubel des Alltags. Besuchen Sie einen Friedhof in Berlin, bei Ihnen um die Ecke oder einen der großen berühmten Friedhöfe an der Heerstraße oder die kleinen städtischen, z.B. am Südwestkorso. Die meisten sind angenehm beschattet durch das noch vorhandene Laub an den großen alten Bäumen. Der Straßenlärm und der leichte Nieselregen des Herbstes bleiben draußen. Und unsere Sorgen auch. Wir alle müssen einmal sterben, die Friedhöfe vergegenwärtigen uns dieses letzten Lebensabschnittes. Bis dahin hat jeder von uns noch etwas Zeit, der eine mehr, der andere weniger. Wir wissen es nicht, können es nicht einmal ahnen. Es bleibt ein Mysterium. Nutzen wir diese Zeit jetzt, um uns klar zu werden, was wir noch erreichen wollen, was mir noch anstellen wollen mit unserem Leben, das uns bleibt, das un s geschenkt wird. Nehmen wir einmal den Druck raus und schauen auf uns aus einer neuen Perspektive. Ein Gang auf einen Friedhof kann uns dabei helfen, ein Spaziergang in unser Selbst. Berlin – Der Friedhofsführer, ein Wegweiser zu 50 historischen Friedhöfen von Boris von Brauchitsch kann uns inspirieren, welche Ruhestätten in der Nähe von Wohnung und Arbeit uns zu einer solchen kleinen Reise einladen.

Der letzte Blumengruß

Welche Blumen sind geeignet, um den Trauerflor für den Verstorbenen zu gestalten? Welche Blumen sind üblich? Was sind ihre Botschaften? Harold Bestatungen hat zu seiner Website ein kleines Blumenlexikon hinzugefügt und Ihnen einen kleinen Ratgeber zur Seite gestellt. Schauen Sie doch mal ins Blumenlexion.

Trauerphasen

Wer sich selbst in Trauer befindet, möchte sich selten hereinreden lassen, wie lange er zu trauern hat. Jeder Trauernde braucht seine Zeit, um mit dem Verlust fertig zu werden, der ihm widerfahren ist. Für die Angehörigen von Trauernden kann es hilfreich sein, sich einen Überblick zu verschaffen, welche klassischen Phasen der Trauer die Wissenschaft nennt:

Die vier Trauerphasen

In der Trauer nach einem Todesfall werden vier verschiedene Phasen angeführt, die ineinander übergehen, aber im Laufe des Trauerprozesses auch wechselweise wieder auftreten können. Intensität und Dauer der einzelnen Phasen sind sehr individuell und hängen auch von der Beziehung ab, die der Trauernde zum Verstorbenen hatte. Trauernde sollten sich, wenn sie das Gefühl haben, in einer Trauerphase festzustecken, mit einem Trauerbegleiter oder Psychologe professionelle Unterstützung holen.

1. Die Schockphase

Ein emotionaler Schockzustand ist oft die erste Reaktion auf den Tod eines einem nachestehenden Menschen. Dieser Schockzustand kann ganz unterschiedlich lang währen. Manchmal hält er noch lange nach der Bestattung an. In dieser Trauerphase sind Menschen empfindungslos und wollen den Tod des Verstorbenen nicht so recht wahrhaben. In dieser Phase sollten sie ruhig die Hilfe von Freunden und Familie annehmen, die Ihnen ein Gefühl von Nähe geben können.

2. Das Gefühlschaos

In dieser Phase brechen alle Gefühle durch. Die Trauernden werden von den verschiedensten Emotionen überflutet wie Wut, Angst, Hass, Verzweiflung und Sehnsucht. Oft fühlen Sie sich schuldig oder suchen einen Schuldigen für den Verlust des geliebten ihnen nahe stehenden Menschen. Gerade Eltern, die ein Kind verloren haben, werden nun oft von schweren Schuldgefühlen geplagt. Wichtig ist es, diese Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern ihnen freien Lauf zu lassen.

3. Suchen und Sich-trennen

In dieser Trauerphase durchleben die Menschen noch einmal vertraute Situationen und gemeinsame Lebensabschnitte. Vielleicht führen sie auch Zwiegespräche mit dem Verstorbenen, was die Mitmenschen oft nicht nachvollziehen kann. Ein Rat: Wenn sie sich zurückziehen wollen, um in Ruhe Abschied zu nehmen, dann nehmen sie sich diese Freiheit. Insbesondere trauernde Kinder durchleben diese Trauerphase oft besonders intensiv.

4. Die Neuorientierung

Die letzte Trauerphase ist der Schritt des Lossagens. Viele Menschen haben dann Skrupel und glauben, dass ihr Loslösen mit dem Vergessen des verstorbenen Menschen gleichzusetzen sei. Das stimmt so nicht: Wenn Sie das Gefühl haben, innerlich von Ihrem geliebten Menschen Abschied genommen zu haben, werden Sie merken, dass Sie mit dem Verlust besser umgehen können. Dieser Neuanfang bedeutet eben nicht, dass Sie den Verstorbenen vergessen haben, sondern dass Sie Ihren Trauerprozess in Frieden abgeschlossen haben. Der verstorbene Mensch ist oft zu einem inneren Teil geworden, an den man sich mit Wehmut, aber auch wieder mit Freude erinnern kann. Viele Angehörige empfinden es als heilsam, sich auch über diese Trauerphase hinaus intensiv selbst um die Grabpflege zu kümmern.

Fröhliche Ostern

… wünscht Ihnen das Team von Harold Bestattungen.

Wann ist Ostern?

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr anders ist. Der Ostersonntag hängt dabei vom Frühlingsvollmond ab. Der Frühlingsanfang ist festgelegt auf den 21. März und wird anders berechnet als im jüdischen Kalender.

Nachdem auf dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahre 325 eine erste allgemeinverbindliche Regelung beschlossen wurde, kam es durch die Einführung des Gregorianischen Kalenders wieder zu einem unterschiedlichen Osterdatum. Die Ostkirchen (mit Ausnahme der Finnisch-Orthodoxen Kirche und der Ostsyrischen Kirche) nahmen den Gregorianischen Kalender zur Berechnung der beweglichen Feste nicht an, so dass der Ostertermin der westlichen Christenheit von dem der orthodoxen und altorientalischen Kirchen um bis zu fünf Wochen voneinander abweichen kann.

Alle übrigen beweglichen christlichen Feste werden vom Ostersonntag aus berechnet.