Category Archives: Einfach nur Gedanken

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Worte des Trostes

Trost, so lautet die Definition,  ist die zwischenmenschliche Zuwendung an jemanden, der trauert, seelischen oder körperlichen Schmerz zu ertragen hat.  Trost kann man durch Worte, Gesten und Berührung ausdrücken. Der Schmerz und die Traurigkeit des Getrösteten sollen gelindert werden; er soll spüren, dass er nicht allein gelassen ist; seine seelische Verfassung soll gestärkt werden. Das Wort Trost selbst entstand im Althochdeutschen im 8. Jahrhundert und hängt wortgeschichtlich mit dem indogermanischen Wortstamm treu zusammen. Es bedeutet Festigkeit, auch seelischer Halt, Zuversicht und Ermutigung im Leid.

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Gegen den Tod schreiben

Kann man den gegen den Tod schreiben? Wenn man einen lieben Menschen verloren hat, der einen viele Jahre seines Lebens begleitete, dann ist das einfach nur furchtbar schmerzhaft. Ratschläge bekommt man ohne Ende von den anderen Hinterbliebenen, wenn man sein Leid klagt. Manche können es bald nicht mehr hören und wenden sich ab. Der Trauernde bleibt noch einsamer zurück.

Schreiben Sie sich frei!

In Kinder- oder Jugendtagen hat man vielleicht ein Tagebuch gepflegt, dem man seine innersten Gedanken anvertraute. Das Papier war geduldig, man war sich selbst der beste Zuhörer. So ein Buch ist auch in Krisenzeiten gut, nicht nur im Todesfall, auch wenn man sich vom Partner trennt, wenn die Liebe stirbt. Der Mensch ist noch da, aber er hat sich bis zur Unkenntlichkeit geändert. Der Tod ist endgültiger. Es gibt keine Hoffnung, wieder mit dem Menschen in dieser Welt zusammen zu kommen, sich auszusprechen oder auszusöhnen, falls in den letzten Tagen oder auch Jahren böse Worte gefallen sind, tiefe Verletzungen erlitten wurden. Der Tod ist ein Schlußpunkt. In Gedanken lebt der andere noch weiter. In Gedanken werden noch Gespräche geführt. Der Wunsch nach Austausch mit dem Verstorbenen kann groß werden, die Gedanken können sich verwirren, können unerträglich werden. Das zu Papier zu bringen kann helfen und den Schmerz abmildern. Nehmen Sie sich ein ansprechendes Notizbuch, suchen Sie Ihren geliebten Füller oder einen Lieblingsstift, den Sie schon lange nicht mehr benutzt haben.

Schreiben hilft gegen die Ohnmacht der Trauer.

Kramen Sie ihn hervor, setzen Sie sich auf einen gemütlichen Stuhl, an einen geliebten Platz und fangen Sie an Ihre Gedanken zu ordnen. Schreiben hilft! Schnell füllen sich die Seiten mit Buchstaben, Wörtern, Sätzen. Es sprudelt nur so aus Ihnen heraus und Sie haben das Gefühl, etwas geleistet zu haben, einen Schritt weiter zu sein, etwas abgearbeitet zu haben. Das tut gut. Sie können sich noch gut tun. Das ist eine gute Erkenntnis. Denn letztendlich können Sie sich helfen lassen, aber Ihre Seelenpein können Sie nur selbst erleichtern. Sie entscheiden letztendlich, was jetzt aus Ihrem Leben wird. Nach dem Verlust des so wichtigen Mitmenschen. Nach Ihrer Krise. Die Trauer steht Ihnen zu. Aber das Leben ist noch nicht vorbei. Gegen den Tod kommen Sie nicht an, aber schreiben können Sie gegen ihn. Schreiben Sie über die vergangenen Kapitel Ihres Daseins und beginnen Sie ein neues.


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Start ins Neue Jahr

Grau ist der Himmel, wenn man zu ihm emporsieht. In den Zeitungen schwarz auf weiß stehen nur Schreckensmeldungen. Terror hier und Terror da. Wahlen, die nur Ängste erzeugen. Keiner freut sich mehr auf Wahlen, es kommt das Chaos, wir haben keine Wahl mehr. Diese Tage im Jahreswechsel können einen runter ziehen und jede Hoffnung ersterben lassen. Auf dem Bürgersteig liegen schon gleich nach Silvester die Tannenbäume Glied an Glied, wie eine grüne Perlenkette am Straßenrand. Sie sehen alle noch so frisch aus und schon wurden sie entsorgt, abgestoßen wie ungewolltes Leben. Die Zeit nimmt immer mehr an Tempo zu. Nächst Station Ostern. Weihnachten war gestern. Wie soll man da mal innehalten? Wie den Gedankenstrom bremsen?

Sie erwarten hier jetzt bestimmt ein paar warme Zeilen aus der sicheren Stube heraus geschrieben? Ja, gut erkannt, ich sitze in der Tat in einer warmen Stube. Ich habe zu essen und zu trinken. Ich habe einen freien Blick auf eine Straßenkreuzung, auf der es trotz genau geregelter Vorfahrt mehrmals täglich zu Fast-Zusammenstößen kommt. An der Fußgänger manchmal wie in Trance die Straße überqueren und wie durch ein Wunder dabei nicht zu Schaden kommen. An der sich viel beobachten lässt von der sicheren, meiner Warte aus. Der Blick durchs Fenster ist nur einer von vielen. Jeder hat einen anderen. Aber ich habe ein heiles Fenster, ich habe eine Tür, durch die ich gehen kann. Ich kann sehen. Ich kann hören. Es sind so viele Dinge, die ich kann, wenn ich will, auf die ich mich freue jeden Tag, wenn ich mir ihrer nur gewahr werde. Verzagen Sie nicht und lassen Sie sich die Hoffnung nicht nehmen. Das Leben ist schön, auch wenn es für viele grausam und unmöglich scheint. Die, denen es gut geht, sollten für die anderen da sein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Jahr.

Möchten Sie auf diesen Beitrag antworten, schreiben Sie gerne eine Mail an: info@harold-bestattungen.de


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Herbst auf einem Berliner Friedhof

cemetery-1688174_1280Stellen Sie sich vor, niemand geht mehr auf die vielen Berliner Friedhöfe. Sie würden verwildern und zuwachsen und unsere Verstorbenen würden ungeliebt und unbeachtet zurück bleiben. Das wollen wir nicht. Besuchen Sie einen der vielen Friedhöfe in Berlin und erfreuen Sie sich gerade jetzt im Herbst an der wunderschönen Farbenpracht der Blätter. Es mag schmuddeliges Wetter herrschen, es mag grau sein und kühl, aber die warmen Herbstfarben tun dem Auge und damit der Seele gut.

Wir leben noch und gedenken der Toten

Ein Gang an die frische Luft stärkt die Abwehrkräfte und erhöht den Lebenswillen. Nehmen Sie sich eine Auszeit, verlassen Sie einmal den Trubel des Alltags. Besuchen Sie einen Friedhof in Berlin, bei Ihnen um die Ecke oder einen der großen berühmten Friedhöfe an der Heerstraße oder die kleinen städtischen, z.B. am Südwestkorso. Die meisten sind angenehm beschattet durch das noch vorhandene Laub an den großen alten Bäumen. Der Straßenlärm und der leichte Nieselregen des Herbstes bleiben draußen. Und unsere Sorgen auch. Wir alle müssen einmal sterben, die Friedhöfe vergegenwärtigen uns dieses letzten Lebensabschnittes. Bis dahin hat jeder von uns noch etwas Zeit, der eine mehr, der andere weniger. Wir wissen es nicht, können es nicht einmal ahnen. Es bleibt ein Mysterium. Nutzen wir diese Zeit jetzt, um uns klar zu werden, was wir noch erreichen wollen, was mir noch anstellen wollen mit unserem Leben, das uns bleibt, das un s geschenkt wird. Nehmen wir einmal den Druck raus und schauen auf uns aus einer neuen Perspektive. Ein Gang auf einen Friedhof kann uns dabei helfen, ein Spaziergang in unser Selbst. Berlin – Der Friedhofsführer, ein Wegweiser zu 50 historischen Friedhöfen von Boris von Brauchitsch kann uns inspirieren, welche Ruhestätten in der Nähe von Wohnung und Arbeit uns zu einer solchen kleinen Reise einladen.


Harold Bestattungen in WIlmersdorf

Ihr Weg zu uns

Was unsere Kunden sagen

Michael Zaumseil
Michael Zaumseil
18:09 22 Sep 17
Vielen Dank an das Bestattungshaus Harald, in einer sehr schweren Zeit wurde uns umfangreich und vertrauenswürdig geholfen, wir bekunden an dieser Stelle unseren aufrichtigen Dank und Anerkennung. Familie Zaumseil aus Aschaffenburg und Berlin
Charles Jamin
Charles Jamin
09:45 13 Dec 16
Vielen Dank an das ganze Unternehmen. Wir Dortmunder wurden sehr lieb betreut und beraten. Selbst am Sonntag hat man uns noch schnell angerufen und vor unserer Abreise wichtige Dokumente mitgegeben. Auf jeden Fall empfehlen wir Harold Bestattungen.
Norbert Stolpmann
Norbert Stolpmann
17:30 21 Apr 16
Wir waren mit den Dienstleistungen des Bestatter sehr zufrieden. Es hat alles wie geplant geklappt, und unsere Erwartungen wurden übertroffen.Wir würden das Bestattungsunternehmen jederzeit weiter empfehlen. Nochmals herzlichen Dank an Herrn Stemmler.
Adriana Alvarez-Arminkova
Adriana Alvarez-Arminkova
09:13 23 Sep 15
Vielen Dank für den reibungslosen Ablauf, die netten Hinweise und die Unterstützung. Sie waren sehr einfühlsam, persönlich, authentisch und hilfsbereit.
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